"Wo die Nürnberger Weinfässer rollten." -
Führungen im Gewand
Was hat die Forchheimerin Elsbeth Weigantin 1485 in der Reichstadt Nürnberg verloren? Als Besitzerin eines Weinberges und zukünftige Gastwirtin in Fürth berichtet sie nicht nur über die Entstehung des geistigen Getränkes, sondern auch über Weinwirtschaften, Tischzuchten, Essen und Trinken im Spätmittelalter.
Eigentlich wurde Nürnberg 1215 eine "freie Reichstadt", weil es hier keinen Weinanbau gab. Doch lange hielten es die Nürnberger ohne das edle, selbstangebaute Getränk nicht aus! Es gab einen großen Weinmarkt, dem sogar ein Stück des Sebalder Friedhofes zum Opfer fiel. Warum war der Wein ungleich wichtiger als heute? Wie wurde die Güte des Weines kontrolliert und welche Strafen hatten Weinpanscher zu erwarten? Was hatte ein Gastwirt zu beachten und wer war damals alles auf den Handelsstraße unterwegs? Denn es gab nicht nur willkommene Gäste!
Die Führung dauert eineinhalb Stunden, und kostet € 130.-. Für Gruppen ist diese Führung über die Congress- und Tourismus Zentrale Nürnberg unter der Telefonnummer 0911 – 2336-123 zu buchen.
2011 wird sie – so nicht verhindert – zu diesen Terminen an der Nürnberger Frauenkirche stehen: 2. Juli, 20. August und 27. August, deshalb sind die Termine ohne Gewähr, kurzfristige Änderungen (wegen dringender Arbeiten im Weingarten) sind jederzeit möglich.
Manchmal steht sie auch Samstagabends gegen halb acht vor der Frauenkirche am Hauptmarkt und freut sich über jeden, der sie für € 7,- (Kinder bis 14 Jahre in Begleitung der Eltern sind frei) mit durch die Stadt auf den Spuren des Weines begleiten möchte. Infos auch unter www.nuernberg-tours.de